Rechtsprechung

RS0031300

Künftige, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartende körperliche und seelische Schmerzen müssen bei der Globalbemessung des Schmerzengelds einbezogen werden. Ausgenommen bleiben nur solche künftige Verletzungsfolgen und Schmerzen, deren Eintritt noch nicht vorhersehbar ist oder deren Ausmaß auch nicht so weit abgeschätzt werden kann, dass eine Globalbemessung möglich ist.

Rechtssatz:

Auch künftig zu erwartende Schmerzen können bei der Bemessung des Schmerzengeldes berücksichtigt werden (so schon GlUNF 5224, JBl 1956,153).

Gericht:
OGH
Geschäftszahl:
5Ob55/67; 2Ob181/68; 2Ob127/70; 2Ob110/73; 2Ob269/76; 8Ob61/77; 8Ob136/77; 6Ob684/79; 8Ob218/80; 8Ob61/86; 1Ob555/88 (1Ob556/88); 2Ob162/88; 2Ob75/89; 1Ob661/89; 1Ob56/97k; 2Ob369/97x; 5Ob242/03d; 2Ob150/06g; 2Ob233/06p; 6Ob185/09p; 3Ob241/10b; 3Ob128/11m; 2Ob240/10y; 2Ob70/11z
Entscheidung:
22.03.1967
Norm:
ABGB §1325 E3

Entscheidungstexte


5 Ob 55/67 5 Ob 55/67 Entscheidungstext OGH 22.03.1967 5 Ob 55/67


2 Ob 127/70 2 Ob 127/70 Entscheidungstext OGH 30.04.1970 2 Ob 127/70

2 Ob 110/73 2 Ob 110/73 Entscheidungstext OGH 12.07.1973 2 Ob 110/73

2 Ob 269/76 2 Ob 269/76 Entscheidungstext OGH 27.01.1977 2 Ob 269/76

8 Ob 61/77 8 Ob 61/77 Entscheidungstext OGH 25.05.1977 8 Ob 61/77

8 Ob 136/77 8 Ob 136/77 Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 136/77

6 Ob 684/79 6 Ob 684/79 Entscheidungstext OGH 14.11.1979 6 Ob 684/79

8 Ob 218/80 8 Ob 218/80 Entscheidungstext OGH 15.01.1981 8 Ob 218/80