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ANTIQUITÄTEN
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RECHTSPRECHUNG


RS0077649


Der Werknutzungsberechtigte begeht keinen Eingriff in das Urheberrecht, wenn er gegen den Willen des Urhebers Änderungen (Kürzungen) am Werk vornimmt, soweit er sich auf im redlichen Verkehr geltende Gewohnheiten berufen kann.


Rechtssatz:

Der Werknutzungsberechtigte begeht keinen Eingriff in das Urheberrecht, auch wenn er gegen den Willen des Urhebers Änderungen (Kürzungen) am Werke vornimmt, soweit er sich auf im redlichen Verkehr geltende Gewohnheiten berufen kann.

Gericht:
OGH

Geschäftszahl:
3Ob217/37; 4Ob17/97x ; 4Ob159/99g; 4Ob111/08i; 4Ob49/10z; 4Ob171/10s

Schlagworte:

Entscheidung:
19.03.1937

Norm:
UrhG §21

Kategorie:


WEITERE INFORMATIONEN

Entscheidungstexte


3 Ob 217/37 3 Ob 217/37 Entscheidungstext OGH 19.03.1937 3 Ob 217/37 Veröff: SZ 19/102
4 Ob 17/97x 4 Ob 17/97x Entscheidungstext OGH 11.02.1997 4 Ob 17/97x Auch
4 Ob 159/99g 4 Ob 159/99g Entscheidungstext OGH 22.06.1999 4 Ob 159/99g Auch
4 Ob 111/08i 4 Ob 111/08i Entscheidungstext OGH 26.08.2008 4 Ob 111/08i Auch
4 Ob 49/10z 4 Ob 49/10z Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 49/10z Vgl auch
4 Ob 171/10s 4 Ob 171/10s Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 171/10s Vgl; Beisatz: Hier: Textliche Änderungen der Bundeshymne zum Zweck der Gleichbehandlung der Geschlechter. (T1)